Gruppenarbeit – Lasst die Spiele beginnen

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Am 28.08.2014 fand das Training als Gruppenarbeit statt. Trainerin Katha hat sich einiges einfallen lassen, um Hund und Halter bei Laune zu halten.

Nachdem alle ihre Hunde etwas aufgewärmt hatten, begann das erste Spiel – eine abgewandelte Form von „1,2,3“.

Alle Teilnehmer stellten sich in einer Reihe auf, die Trainerin stand mit dem Rücken zu ihnen.

  • 1 x Klatschen heißt „Sitz“
  • 2 x Klatschen heißt „Platz“
  • 3 x Klatschen heißt „Steh“
  • 4 x Klatschen heißt „Kunststück“

Sie drehte sich um und wer zuletzt fertig war, der musste 2 Schritte zurück gehen.

Es gab viel zu lachen, sowohl bei den Kunststücken als auch bei dem Steh-Kommando, da viele Hunde dieses Kommando noch nicht konnten.

Danach wurde eine Gasse gebildet – auf jeder Seite waren 6 Teams. Jeweils ein Team ist ans eine Ende gegangen, hat seinen Hund abgelegt, ist dann durch die Gasse gegangen und hat den Hund heran gerufen. Alle Hunde haben diese Übung mit Bravour gemeistert.

Gemein war für einige Hunde die Übung, bei der die Spielzeuge mittig hingeworfen wurden und nacheinander die entsprechenden Spielzeuge zurück gebracht werden sollten.
Es war gar nicht so einfach zu entscheiden, ob man nicht doch lieber ein anderes Spielzeug mitnimmt.

Dann bildeten die Teams eine Reihe und die Hunde mussten durch eine „Dosenwand“ laufen. Auch das haben alle Teilnehmer wunderbar geschafft.

Vor der Pause gab es dann noch einen Staffellauf, es wurden 2 Gruppen gebildet. Jeweils 4 Pylone waren pro Gruppe aufgebaut.

Am ersten Pylon sollte der Hund absitzen. Der Hundeführer musste um den nächsten Pylon laufen, zurück zum Hund, den Hund mitnehmen und zum nächsten Pylon laufen, wo der Hund dann ablegen sollte. Der Hundehalter musste weiter laufen, um den 3. Pylon, zurück zum Hund, den Hund mitnehmen und zum nächsten Pylon laufen. Dort musste der Hund ein Kunststück zeigen, danach zum letzten Pylon, bei dem der Hund stehen bleiben musste, um dann zusammen mit dem Hundeführer fix zurück zum Startpunkt zu laufen.

Auch bei dieser Übung kam gute Stimmung auf und Hund und Halter waren mit Freude bei der Sache.

Nun wurde erst einmal eine Pause eingelegt.

Abschließend bildeten wir noch einen Kreis – das letzte Spiel begann. Eine abgewandelte Form von „Ich packe meinen Koffer und nehm mit“.
Bei uns hieß dieses Spiel „MEIN HUND KANN…“
Wer etwas nicht konnte, musste in die Mitte bis der nächste etwas nicht konnte.

Mein Hund kann

  • „Sitz“
  • „Platz“
  • „Sitz“
  • „Männchen“
  • „Fuß“ (Grundstellung)
  • „abwechselnd die Pfoten heben während auch der Hundeführer die Füße hebt“
  • „sich auf die Seite Legen“
  • „Platz machen, während der Hundeführer sich über den Hund stellt“
  • „auf Kommando Bellen“
  • „durch die Beine Laufen“

Bis zum „Bellen“ lief es erstaunlich gut und selbst die Teamneulinge leisteten erstaunliches.
Bellen auf Kommando brachte einige dann jedoch an ihre Grenzen.

So wurden Hund und Hundeführer viel geistig gefordert.

Abschließend kann man sagen, dass das Training ein voller Erfolg war und sich schon alle auf die nächste Gruppenarbeit freuen!

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