IPO DSV Verbandsmeisterschaft und Terrier Fährtensiegerprüfung

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Die Fährtensaison 2014 ist für unser Team, Albert und Johan, die bisher erfolgreichste. Zu Beginn erarbeiteten sie sich mit dem 2. Platz auf der DSV Verbandsmeisterschaft die Fahrkarte zur DHV DM in Mühldorf Bayern und ebenfalls mit einem 2. Platz auf der Terrier Fährtensiegerprüfung die Fahrkarte
zur VDH-DM im Februar 2015.

Anders als die Jahre zuvor, wo das Wetter mit Kälte, Regen und Matsch die Sucharbeit erschwerten, stellte diesmal bei fast sommerlichen Temperaturen das Gelände an Hunde und Hundeführer besondere Anforderungen.

Bei der DSV-Meisterschaft lag Johans Fährte in einem Feld mit Wildwuchs, Acker mit altem, gammeligen Heu- oder Strohresten und einer frischen Treckerspur genau auf einem Winkel. Hier mußte der Leistungsrichter dann doch verbale Hilfen des erfahrenen Hundeführers zulassen. Mit 89 Punkten am 1. Tag und 91 Punkten am zweiten war die Qualifikation zur DHV-DM geschafft.

Bei der Fährtensiegerprüfung der Terrier in Velten (Brandenburg) ging es für die Teams um eine Fahrkarte zur VDH-DM im nächsten Februar.

Bei sommerlichen Temperaturen hatten 25 Teams mit dem schwierigen Gelände zu kämpfen. Es war harter Maisacker auf dem noch 30 cm hohe Stängel standen. Bei einigen Hunden verhakte sich die Fährtenleine, was die Hunde irritierte und verunsicherte. Ein kleiner Border-Terrier blieb sogar kurzfristig zwischen den Stoppeln stecken. 8 Teams erreichten dann auch nicht die erforderlichen 70 Punkte für eine bestandene Prüfung. Johan kennt Maisacker (wenn auch nicht mit so störrischen Resten) und suchte deshalb auch hier gewohnt ruhig und konzentriert. Der Lohn waren 97/94 Punkte , der zweite Platz und die vom Hundeführer ersehnte Fahrkarte zur großen VDH-DM im Februar.

Der Fährtenhighlight des Jahres ist die DM der <Sport-Gebrauchhunde, in diesem Jahr in Bayern, beim HSV Mühldorf. Die besten 25 Teams der Landesverbände des DHV gingen an den Start, nur 14 haben diese Prüfung bestanden.

Alle Fährten hatten mehrere Geländewechsel mit unterschiedlichem Bewuchs oder Schollenacker. Alle in Hanglage, nichts für Flachlandtiroler. Hier mußten alle sportliche Leistungen vollbringen, vor allem die Leistungsrichter, die in 3 Tagen 25 mal ca 2 km bergauf-bergab wandern mußten und dabei konzentriert beurteilen. Bis zum Schluss blieb es offen, wer als Sieger auf dem Treppchen stehen würde, denn einige der Favoriten fielen aus. Nur zweimal wurden 99 Punkte für eine Fährte vergeben. Einmal der späteren Gesamtsiegerin Monique Gartmann mit Lucyl und Albert mit Johan. Mit ihren 94/99 (193) Punkten einer
(vorzüglichen) Prüfung errangen sie den 3. Platz – Herzlichen Glückwunsch!!!

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